Posts

Es werden Posts vom September, 2019 angezeigt.

Opern komponierte nicht nur Mozart

Bild
Opern komponierte nicht nur Mozart Andreas Neubauer ist Musiker, Komponist und Kulturvermittler "Was ist ein Kulturvermittler?", frage ich den sympathischen Altenberger und er erklärt mir, dass er vor Jahren ein Projekt machte. Er brachte Menschen, die normalerweise nichts mit klassischer Musik zu tun hatten, diese Art von Musik näher, indem er diese Musik zu ihnen nach Hause brachte. Klassik im Wohnzimmer, sozusagen. Auf der anderen Seite vermittelt er Kultur, indem er als Musikschullehrer seinen Schülern das Musizieren lehrt. Als Kind flüchtete er bei einem Erdbeben unter den Konzertflügel seiner Eltern, was ihm der sicherste Ort zu sein schien. Er studierte am Brucknerkonservatorium und im Salzburger "Mozarteum", wo er Klavier, Kirchenorgel und Kontrabass lernte. Mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt er in Altenberg bei Linz und nutzt die Natur und die schöne Aussicht, um seiner Kreativität und Schaffenskraft freien Lauf zu lassen.  Die Jazzmesse ...

Ein Tanz voller Leidenschaft und Sinnlichkeit

Bild
Die Milonga - ein verpönter Tanz? Ursprünglich von der Unterschicht getanzt Im 19. Jh. entstand der Tango Argentino aus einem Sammelsurium von Tänzen und Musik aus aller Welt, die die Einwanderer mit nach Argentinien brachten.  Die Arbeitslosigkeit in den Städten machten den Menschen zu schaffen und sie suchten nach Zerstreuung im Tanz.  Vom Rio Plata aus gelangte diese "neue", sinnliche Tanzrichtung nach Paris und löste Begeisterung bei den Parisern aus, was die Argentinische Oberschicht zum Anlass nahm, doch Gefallen an diesem außergewöhnlichen Tanz zu finden, den bis dahin nur die Arbeiterklasse tanzte. Denn alles, was aus Paris kam, war modisch und nachahmenswert. Heute gibt es auf der ganzen Welt Milongas und Tango Salons. Margarete und Peter Urbanek waren 2007 österreichische Meister und lehren heute Tango Argentino. Mein Mann und ich haben bereits unseren 5. Workshop bei den beiden in Stegersbach, im Hotel Larimar absolviert und sie zeigen ein paar Schritte in "...
Bild
https://www.youtube.com/watch?v=fZxnEleMnAg "Das Auge Gottes"  Adalbert Stifter ließ sich von der rauen Gegend inspirieren Der Plöckenstein (1379 m) liegt an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien und ist ein beliebtes Ausflugsziel.  Vom Hochficht ging ich über den Plöckenstein zum Plöckensteinersee, wo ich am Adalbert Stifter Denkmal vorbeikam, das dem "Dichter des Hochwalds" 1872 gewidmet wurde. Skurrile Gesteinsformationen sind typisch für den Böhmerwald, der gemeinsam mit dem Bayrischen Wald die längste geschlossene Waldkette Europas bildet. Hier wachsen wilde Heidelbeeren in rauen Mengen und der Schnee liegt meterhoch bis in den Frühling. Ich bin sechs Stunden unterwegs, ehe ich wieder zum Schigebiet Hochficht zurückkomme. Das Wandern im Naturschutzgebiet Sumava ist immer wieder ein Erlebnis. Nächste Woche erzähle ich über den sinnlichsten aller Tänze: dem Tango Argentino, bis zum nächsten Mal, eure Isabella

... mysteriöse Mordfälle im idyllischen Cornwall

Bild
Alte Ruinen, dichter Nebel und seltsame Geschichten.... Karin Kehrer liebt Cornwall und Schottland In diesen idyllischen Regionen Englands geschehen immer wieder seltsame Dinge. Menschen verschwinden und es ereignen sich mysteriöse Todesfälle in denen Bee Merryweather ermittelt. Karin Kehrer hat schon den einen oder anderen Urlaub in England verbracht, um sich von der Landschaft, den alten Häusern und den Menschen dort inspirieren zu lassen. Sie liebt die Stimmung in den idyllischen Dörfern und holt sich dort ihre Ideen für die nächsten Krimis. Schon als Kind las sie leidenschaftlich Bücher und nicht nur das Krimi-Genre hat es ihr angetan. Karin hat auch schon einige Fantasy-Romane geschrieben. Derzeit kann sie neun Bücher stolz präsentieren, und es werden noch mehr. Lassen wir uns überraschen! Ciao und Baba, bei "3 min IMK" Nächste Woche nehme ich euch mit auf den Plöckenstein . Die herrlich raue Landschaft des Böhmerwalds und der Blick auf den Moldaustausee haben schon d...

Im Gespräch mit einem der weltbesten Stummfilmpianisten...

Bild
Gerhard Gruber spricht bei "3 min IMK" über seinen seltenen Beruf Bereits 31 Jahre begleitet er Stummfilme musikalisch und ist damit auf der ganzen Welt unterwegs "Die ersten Jahre waren sehr hart, aber ich habe es nie, nie, nie bereut", meint der sympathische Mühlviertler. Gerhard Gruber hat sich das Klavierspielen zuerst selbst beigebracht, bis ihn ein Pfarrer im Stift Schlägl entdeckte und das Stift ihm Klavierstunden bezahlte, in der Hoffnung, er würde einmal Stiftsorganist werden. Doch Grubers Pläne waren anderer Natur und heute ist der dreifache Vater in der ganzen Welt unterwegs, um Stummfilmen Leben einzuhauchen. "Die Leute wissen gar nicht, wie gut dass Stummfilme sein können", erklärt er und ich nicke heftig, denn ich habe mir gerade sein zweites Konzert angehört und war hellauf begeistert. Gruber hat in Graz Jazz studiert, war beim Theater engagiert und begleitet Filme ohne Noten. "Ich spiele, was ich fühle und erzähle den Menschen meine ...