Im Gespräch mit einem der weltbesten Stummfilmpianisten...
Gerhard Gruber spricht bei "3 min IMK" über seinen seltenen Beruf
Bereits 31 Jahre begleitet er Stummfilme musikalisch und ist damit auf der ganzen Welt unterwegs
"Die ersten Jahre waren sehr hart, aber ich habe es nie, nie, nie bereut", meint der sympathische Mühlviertler. Gerhard Gruber hat sich das Klavierspielen zuerst selbst beigebracht, bis ihn ein Pfarrer im Stift Schlägl entdeckte und das Stift ihm Klavierstunden bezahlte, in der Hoffnung, er würde einmal Stiftsorganist werden. Doch Grubers Pläne waren anderer Natur und heute ist der dreifache Vater in der ganzen Welt unterwegs, um Stummfilmen Leben einzuhauchen.
"Die Leute wissen gar nicht, wie gut dass Stummfilme sein können", erklärt er und ich nicke heftig, denn ich habe mir gerade sein zweites Konzert angehört und war hellauf begeistert.
Gruber hat in Graz Jazz studiert, war beim Theater engagiert und begleitet Filme ohne Noten.
"Ich spiele, was ich fühle und erzähle den Menschen meine Story - ich gebe dem Publikum meine Sicht auf den Film mit. Manchmal habe ich einen Film begleitet, den ich vorher noch nicht einmal gesehen habe. Aber dann brauche ich sehr viel Adrenalin", lacht er.
Wer ihn einmal gesehen hat, wird - so wie ich - bestimmt wiederkommen, um einen Abend in schwarz-weiß zu genießen.
Ich freue mich auf nächste Woche - und auf die Krimis von Karin Kehrer!
Seid wieder dabei!
Ciao und baba - bei "3 min IMK"!
Eure
Isabella
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